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Konzept
zur
Entwicklung der pädagogischen Arbeit
an der Michael-Ende-Schule
Schule für Kranke
in Lüdenscheid
- Schulprogramm -
Stand: Januar 2009
Vorbeugende, langfristige Maßnahmen Bericht über Teilnahme am Unterricht Organisation des Vertretungsunterrichts
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neben den Basisfächern | Phasen selbstbestimmten Lernens (PSL) Arbeitslehre Hauswirtschaft - Technik
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| Lerntraining | ||
| Schulprogrammatische | ||
| Anhang / Materialien: | Lerntagebuch - Evaluationsbögen | |
Zurzeit unterrichten 10 Lehrerinnen und Lehrer an der Michael-Ende-Schule (M-E-S) durchschnittlich zwischen 40 bis 50 Schülerpatienten.
Die Schule befindet sich in der unteren Etage des Schwesternwohnheimes in der Hohfuhrstraße 29.
Zur Verfügung stehen dort sechs unterschiedlich große Klassenräume, ein Fachraum für naturwissenschaftlichen Unterricht, eine Schüler-bibliothek, ein Mehrzweckraum, eine Lehrküche, ein Computerraum, ein Kunstraum, ein Schüleraufenthaltsraum und die Verwaltungsräume einschließlich einer Lehrerbibliothek. Die Ausstattung aller Klassenräume mit leistungsfähigen Computern ist gegeben. Im Kellerbereich befindet sich der Fachraum für Arbeitslehre/Technik und ein Lagerraum.
Im Nebengebäude nutzt die M-E-S einen großen Seminarraum als Schulaula.
Nach einem in der Regel noch am Anmeldetag vorgenommenen "Erstkontakt" wird überprüft, ob eine Gruppenfähigkeit zumindest so weit vorliegt, dass Gruppenunterricht stattfinden kann.
Bei magersüchtigen Patienten wird von therapeutischer Seite die Schule als "Motivationsziel" eingesetzt: Erst, wenn ein vorher festgesetztes Mindestgewicht erreicht wurde, darf die Schule besucht werden.
Schüler der M-E-S sind durch mindestens eines oder dem Zusammenwirken mehrerer der folgenden Merkmale gekennzeichnet. Besonders häufig sind Beeinträchtigung ...
der Belastbarkeit
der sozialen Integration und des Lernens sowie der schulischen Ansprüche
Das mit den therapeutischen Einrichtungen abgesprochene Verfahren läuft grundsätzlich folgendermaßen ab:
Ein Schülerpatient wird zur Beschulung durch die Ärzte angemeldet.
< Erstkontakt (oft auf der Station) zwischen Bezugslehrer und Schüler - Versuch einer ersten "Einordnung" und entsprechender Einbau in den wöchentlich neu zu erstellenden Stundenplan
< Beobachtungsphase (etwa 2 Wochen), Austausch im Lehrerteam
< Gespräch zwischen Bezugslehrer und zuständigem Therapeuten / Arzt / Erzieher in „Fallkonferenzen“. In den Fallkonferenzen werden alle wesentlichen Schritte beraten und festgelegt. Die Effizienz der Maßnahmen (siehe Förderplan) wird im Turnus von zwei Wochen in Folgekonferenzen überprüft bzw. modifiziert.
< Förderplanung - In enger Kooperation mit Therapeuten- und Erzieherteam wird nach der Beobachtungsphase ein Förderplan mit pädagogischen Förderzielen, unter Beachtung der therapeutischen Ziele, erstellt. Dieser wird in regelmäßigen Abständen in Dienstbesprechungen überprüft und fortgeschrieben.
An drei typischen Beispielen soll die Bandbreite zwischen „besonderem pädagogischen Förderbedarf“ und „sonderpädagogischem Förderbedarf“ je nach Ergebnis der oben angeführten Maßnahmen verdeutlicht werden:
Der Anspruch der Schulprogrammarbeit unserer Schule ist es, jeden Schüler entsprechend seinen individuellen Bedürfnissen zu fördern. Entsprechend wird unsere Arbeit sich daran messen lassen müssen, ob und wieweit...
< der pädagogische Anspruch der Lehrenden dies im Auge behält,
Individuelle Förderziele und deren Überprüfung
Nach den noch am Anmeldetag vorgenommenen Erstkontaktgesprächen wird unter Berücksichtigung der Informationen aus dem Anmelde-formular eine Zuordnung in die jeweils passende Lerngruppe versucht oder Einzelunterricht angeboten. Auf der Basis der folgenden Übersicht werden individuelle unterrichtsorganisatorische (betreffend Länge der Unterrichtsstunden / Anzahl der Unterrichtsstunden) und inhaltliche ( Schwerpunkt bei Kernfächern / „Lernen lernen") Entscheidungen für jeden Schüler getroffen und prozessual überprüft (siehe folgende Seite). Etwa zwei Monate nach der Entlassung des Schülers wird der jeweiligen Heimatschule ein Evaluationsbogen zugesandt, um Rückmeldung-en über längerfristige Auswirkungen unserer Arbeit unter Alltagsbedingungen in Erfahrung bringen zu können. Die Auswertung der Rückläufer geschieht regelmäßig. Die Ergebnisse werden in den jeweiligen Dienstbesprechungen transparent gemacht, um in die aktuelle Arbeit einfließen zu können.
Die große Anzahl verhaltensauffälliger Schüler (etwa 20% der Schülerschaft ist im Sinne des § 10 der AO-SF als schwerstbehindert einzustufen) macht für die Lehrerschaft ein einheitliches, d. h. aufeinander abgestimmtes Handeln in Konfliktsituationen und ein spezielles Konzept im Präventionsbereich erforderlich.
Übergeordnete Handlungsmaxime: Wiedergutmachungsprinzip
D.h.: Wo immer möglich, soll die gewählte Maßnahme dazu dienen, entstandenen Schaden wieder gut zu machen.


Vorbeugende, langfristige Maßnahmen
Übergeordnete Handlungsmaxime: Individualisierungsprinzip
D.h.: Wo immer möglich, soll die gewählte Maßnahme dazu dienen, der Schülerin / dem Schüler zu geben, was sie / er braucht.

Bericht über Teilnahme am Unterricht
Jedem Schüler und jeder Schülerin wird ein Bezugslehrer zugeordnet, der den schulischen Lern- und Entwicklungsprozess individuell begleitet. Möglichst innerhalb der ersten vier Wochen nach der Entlassung aus der M-E-S wird von dem Bezugslehrer ein ausführlicher Leistungs- und Entwicklungsbericht unter Einbeziehung der unterrichtenden Fachlehrer zusammen gestellt und der Heimatschule zugeleitet.
Allgemeine Angaben zum Unterricht
= Unterrichtszeiteinheiten (verkürzt/ versetzt...)
= Einsatz spezifischer Methoden (verschiedene Diagnose- u. Förderverfahren / Einzelunterricht / Stationsunterricht ...)
= Lern- und Leistungsverhalten (Motivation/ Interessen/ Erschwernisse...)
Denkfähigkeit (Auffassung/ Erkennen von Zusammenhängen/ Merkfähigkeit/ Wiedergabe von Gelerntem/ Transfer)
Konzentration
Ausdauer
Zielstrebigkeit
Arbeitsweise (selbstständig/ planvoll/ gewissenhaft/ ideenreich/ sorgfältig/ unterstützungsbedürftig...)
= Informationen über Sozialverhalten (Kontaktfähigkeit/ Kooperationsbereitschaft/ Verarbeiten von Angst, Aggression
und Frustration)
=
Spezielle Empfehlungen für die Heimatschule, spezifische Fördermöglichkeiten (standardisierte Diagnose- u. Förderverfahren / Unterrichtsverkürzung/ Einleitung eines AO-SF/ Sprachfördermaßnahmen/ LRS...)
Wie bereits erwähnt, liegt der Anteil schwerstbehinderter Schüler und Schülerinnen gemäß §10 AO-SF bei etwa 20% der Schülerschaft.
In Absprache mit der Schulaufsicht und den Schulleitern der hiesigen Schulen für Erziehungshilfe vom 22.12.1999 ist folgendes Verfahren für die Anerkennung der Schwerstbehinderung vereinbart worden:
Schüler und Schülerinnen, deren Heimatschule eine Schule für Erziehungshilfe ist, werden von der M-E-S als
schwerstbehindert gerechnet. Der Antrag auf Anerkennung gemäß § 10 wird jeweils von der Heimatschule gestellt.
Schüler und Schülerinnen aller anderen Schulformen können auf Antrag der M-E-S mit Genehmigung durch die Schulaufsicht für den Zeitrahmen der Beschulung in der M-E-S als schwerstbehindert gezählt werden, wenn dies durch die Schwere und die Dauer der Krankheit begründbar ist.
Entsprechend eines Lehrerkonferenzbeschlusses wird für die Primarstufenschüler folgende Unterrichtsorganisation ausprobiert bzw. entwickelt:
n Der Unterrichtsumfang pro Tag liegt durchschnittlich bei 4 Stunden (2.-5. Unterrichtsstunde) .
n Es werden die Jahrgänge eins und zwei sowie drei und vier zusammengefasst.
n Jeder Lerngruppe wird fest ein Team aus zwei Lehrern als Bezugspersonen zugewiesen, die möglichst den gesamten Unterricht abdecken können (feste Bezugslehrer, möglichst wenig Wechsel).
n Die Lerngruppen bekommen fest zugewiesene Klassenräume.
n Für die Schüler der Primarstufe gibt es Pausenangebote, die im Team von Lehrern und Motopäden gestaltet werden.
Organisation des Vertretungsunterrichts
Die Organisation des Vertretungsunterrichts wird nach folgenden Gesichtspunkten vorgenommen:
- Vertretung innerhalb eines Unterrichtsteams (Verzicht auf Doppelbesetzungen)
- Flexibles Team, flexibler Umgang mit Unterrichtsressourcen (Verzicht auf die Doppelbesetzung, Vertretung außerhalb eines Unterrichtsteams)
- Aufteilung auf andere Lerngruppen, falls möglich (ausgenommen Primarstufe)
- selbständiges Weiterarbeiten unter Aufsicht (Sek. I/II-Schüler)
- Gruppenunterricht wird vor Einzelunterricht vertreten
- Ist ein Ausfall von Unterricht nicht zu vermeiden, so gilt: vorrangig vertreten werden die der JUPS 3 und der PSO zugesicherten Unterrichtszeiten sowie der Unterricht mit Beteiligung externer Schüler.
- Vertretung über die Überstundenregelung
- Erhöhung der wöchentlichen Pflichtstundenzahl entsprechend ADO § 11, Abs. 2 je nach Notwendigkeiten
Unterrichtsangebote neben den Basisfächern
(Deutsch/Mathematik/GL/Englisch/Naturwissenschaften)
1) Phasen Selbstbestimmten Lernens - PSL -
Die Bandbreite der individuellen Voraussetzungen unserer Schülerschaft ist so breit gefächert und unterschiedlich wie wohl in keiner anderen Schulform in Deutschland. Jeder Schüler unterscheidet sich in der schulischen Herkunft und der individuellen Lerngeschichte von seinen Mitschülern. Für jeden gibt es abhängig von seiner Heimatschule andere Unterrichtsinhalte und auch andere schulische Rahmenbedingungen.
Diese sinnvollen und notwendigen Maßnahmen müssen aber durch spezielle Möglichkeiten sozialen Lernens erweitert werden.
Die meisten Schülerinnen und Schüler unserer Einrichtung haben in ihrer bisherigen Schullaufbahn schulisches Lernen als misserfolgsorientiertes und unter Druck setzendes Lernen erfahren. Schule ist negativ besetzt - verbunden mit individuellem Versagen, Lernblockaden, Ängsten und Aggressionen. Lernverweigerungen und dissoziale Verhaltensweisen sind die direkten Verarbeitungs- und Abwehrmechanismen auf diese Erfahrungen. Gerade aber die Fähigkeit zum „selbstgesteuerten Lernen“ ist bei unserem Schülerklientel in besonderer Weise gestört. Gerade in dem Bereich „Selbststeuerung“ liegt Therapie- und Förderbedarf. Um „Autonomie“ entwickeln zu können, brauchen die Kinder „Halt“, d. h. Vorgaben, Hilfestellung und Transparenz dessen, was „Norm“ ist.
Die Kinder in ihrer Individualität ernst zu nehmen heißt auch, ihnen Verantwortung zu überlassen und sie in die Verantwortung zu nehmen. Sie müssen im Unterricht erleben, dass sie selbst verantwortlich sind für ihre Entscheidung zum Lernen.
Das Grundprinzip dieser Stunden spiegelt sich in folgenden Leitgedanken:
1. An erster Stelle steht die bewusste Entscheidung der Schülerinnen und Schüler für einen Lerninhalt.
2. Als Grundlage für eine bewusste Entscheidung sollen die Vorgaben der Heimatschule den Schülern bekannt bzw. transparent sein.
3. Der Lernprozess, bzw. die Entscheidung für oder gegen einen Lerninhalt, muss durch den Schüler (mit Unterstützung des Lehrers) noch am gleichen Schulmorgen in seiner Ausführung und Konsequenz überprüft werden.
4. Unterricht und Lehrer müssen sich deutlich von dem bisher erlebten Unterricht mit den bisher erlebten Lehrern unterscheiden. „Lernbefehle sind zu vermeiden“. Der Lehrer unterstützt die „Lernentscheidungen“ der Schüler mit Bereitstellung von Materialien, Hilfestellung bei neuen Lerninhalten usw.
5. Strukturen müssen den Schülern Halt und Sicherheit geben. Diese Strukturen sind in der Lerngemeinschaft von Schülern und Lehrern gemeinsam zu entwickeln, festzulegen und zu überprüfen.
6. Die Dokumentation der Planung- und Durchführung (siehe Anhang: Lerntagebuch – S. 38) geschieht in ausschließlicher Verantwortung des Schülers. Lehrer geben ihre jeweiligen Stellungnahmen und Einschätzungen bekannt zum Verhalten und Unterrichtsgeschehen, nehmen aber keinen korrigierenden Einfluss auf die Schülereinschätzung.
2) Informatik
Die Michael-Ende-Schule ist mit ihren Unterrichtsangeboten bemüht, auch der Entwicklung der neuen Informationstechnologien Rechnung zu tragen. In diesem Bereich sollen die Schüler Handlungskompetenz erwerben und sowohl die vielfältigen Möglichkeiten des Computers kennen lernen und nutzen wie auch die Chancen der Kommunikation über das Internet wahrnehmen können. Das geschieht zum einen fächerübergreifend z.B. mit dem Einsatz von Textverarbeitung (Deutsch, PSL und AG ,,Schülerzeitung") oder der Betrachtung der Geschichte der neuen Informationstechnologien bis hin zur Diskussion um deren gesellschaftliche Vor- und Nachteile. Zum anderen wird die Beschäftigung mit diesen Inhalten gezielt im Wahlpflichtbereich ,,Informatik" ab der Jahrgangsstufe 7/8 aufgegriffen. Hier lernen die Schüler über die bereits genannten Inhalte hinaus intensiv Hard- und Software kennen und bekommen Einblick in die Technik des Programmierens.
3) Arbeitslehre - Hauswirtschaft und Technik
Der Fachbereich Arbeitslehre an der Michael-Ende-Schule hat sich als ein besonders effektives Lernfeld erwiesen. Deshalb bemühen wir uns, die Fächer Technik (Holz- und Metallbearbeitung) und Hauswirtschaft parallel anzubieten.
In diesem Arbeitszusammenhang werden Aufgaben, z.B. Anleitungen lesen, messen, Berechnungen durchführen, Ordnungsprinzipien einhalten, aufräumen usw. teils wie selbstverständlich, teils als notwendiges Übel von Seiten der Schüler akzeptiert und geübt. Es bieten sich durch die Anlage dieser Fächer hervorragende Schulungsmöglichkeiten für die Eigenverantwortlichkeit, die Sozialkompetenz, die Feinmotorik usw. Handlungs- und Alltagsorientierung spielen sowohl bei der Auswahl der Unterrichtsinhalte wie auch bei der Durchführung des Unterrichts eine wesentliche Rolle.
4) Arbeitslehre - Wirtschaft
Erstmals wurde das Fach AW (Arbeitslehre / Wirtschaft) in der Oberstufe unterrichtet. Besonders im Rahmen der Berufsvorbereitung hat sich dieses Angebot bewährt. Es wird ergänzt durch regelmäßige Berufsberatung durch die Agentur für Arbeit. Inzwischen besteht ein guter Kontakt zu einem Mitarbeiter der Agentur, der die individuelle Beratung in der Schule durchführt.
5) Sport
Momentan wird aufgrund der personellen Situation nur ein Minimum an Sportunterricht angeboten.
Erfahrungen und Erfolgserlebnisse können unmittelbar gemacht, eine Steigerung der Erlebnisfähigkeit, des Selbstwertgefühls und der motivationalen Lage kann vermittelt werden. Für die Selbst- und Mitweltwahrnehmung bietet der Musikunterricht gute Entwicklungsmöglichkeiten. Hier wird häufig die Verknüpfung von Bewegung und Musik genutzt und das Rhythmusgefühl der Schülerinnen und Schüler gefördert. Dadurch wird auch das Lernen in anderen Bereichen wie Lesen, Schreiben, Rechtschreiben, Anpassung im sozialen Bereich erleichtert. Inhalte und Methoden aus dem kognitiv-theoretischen Anteil des Musikunterrichts sind nicht Hauptmerkmal des Unterrichts. Für unsere Schüler ist es meist wichtiger, die musikalischen Möglichkeiten zu nutzen, um die Gesamtentwicklung der Persönlichkeit zu fördern. Im Musikunterricht erhalten die Schüler häufig die Möglichkeit, das Spiel auf verschiedenen Instrumenten auszuprobieren. Dies fördert nicht selten das Interesse, ein Instrument spielen zu lernen. Der Musikunterricht soll schülerorientiert gestaltet werden wobei sich dessen Planung und Durchführung an Befindlichkeit, Stimmung und Interesse der Schüler mit orientiert.
7) Kunst
Für den Kunstunterricht werden in der Regel größere Lerngruppen gebildet, in denen nicht nur Schüler verschiedener Schulformen, sondern auch mehrerer Jahrgänge zusammen arbeiten.
Die Kunsterziehung soll den Schülern ebenso wie der Musikunterricht einen Ausgleich zu Stofffülle und Leistungsanforderungen in den stärker kognitiv ausgerichteten Fächern bieten. Die Freude am kreativen Gestalten, die im Gestaltungsprozess erlebte Entspannung sowie die Erfolgserlebnisse, die häufig gerade verhaltensauffälligere Schüler in diesem Bereich haben, ermöglichen positive Erfahrungen, die sich auch über den Kunstunterricht hinaus auf die Haltung der Schüler auswirken können. Bei der Auswahl der Themenstellungen und Arbeitstechniken werden daher solche bevorzugt, die für die Schüler hohe Attraktivität besitzen und die auch ohne herausragende Begabung, Übung oder Vorkenntnisse zu ansprechenden Ergebnissen führen.
Im Sinne der ästhetischen Erziehung soll der Kunstunterricht die Schüler zu bewussterer Wahrnehmung ihrer Umwelt führen. Die Themen orientieren sich daher an ästhetischen Erfahrungsfeldern, die der Lebenssituation der Kinder und Jugendlichen entsprechen. Wahrnehmungserfahrungen und die bewusste Auseinandersetzung mit Phänomenen der natürlichen und sozialen Umwelt bilden den Ausgangspunkt für den eigenen Schaffensprozess.
Eine besondere Chance bietet der Kunstunterricht bezüglich der Gelegenheiten, allgemeine Arbeitshaltungen wie Sauberkeit, Ordnung, sorgsamer Umgang mit Arbeitsmaterialien und Werkzeugen, Ausdauer, etc. einzuüben. Diese Grundhaltungen sind bei der Mehrzahl der Schüler der M-E-S wenig ausgeprägt. Auf Grund ihrer hohen Bedeutung (nicht nur) für die berufliche Zukunft der Schüler wird hierauf im Kunstunterricht ausdrücklich Wert gelegt. Um soziales Lernen zu fördern werden im Kunstunterricht häufig Gemeinschaftsarbeiten gestaltet. Die Gruppengrößen ermöglichen es, Formen der Zusammenarbeit zu finden, bei denen jeder Einzelne seinen individuellen Beitrag als bedeutenden und unverzichtbaren Bestandteil eines Gesamtwerks erlebt. So entstandene Gemeinschaftsarbeiten (z. B. größere Collagen) lösen bei den Schülern nach der Fertigstellung meist berechtigten Stolz, sowie eine gewisse Identifikation mit der Gruppe aus.
Über den Fachunterricht Kunst hinaus werden die Schüler auch in anderen Zusammenhängen (z. B. PSL, AGs, Projektwochen) darin unterstützt, ihre kreativ-künstlerischen Interessen zu entdecken und umzusetzen.
Mit einer Unterrichtsstunde pro Woche erhalten jeweils zwei Jahrgänge in einer Gruppe Religionsunterricht im Klassenverband.
Im Mittelpunkt des pädagogischen Handelns zur Individuation, Mündigkeit und Handlungskompetenz steht die ganzheitliche Begleitung, die sich entsprechend der persönlichen Reife des Einzelnen und seiner religiösen Sozialisation gestaltet. Am christlichen Glauben orientiert soll eine positive Einstellung zu sich selbst, zu Anderen und zur Welt entwickelt werden. Auch soziale Kompetenzen, wie z.B. Toleranz, Kooperationsfähigkeit und Gemeinschaftsfähigkeit werden im Fach Religion erlangt. Ein Mensch, der sich von Gott geliebt weiß, wird viel eher bereit sein, Wege zu anderen Menschen zu bestreiten.
Die Möglichkeit im Religionsunterricht konfessionsübergreifend, handlungsbezogen und fächerübergreifend zu arbeiten kommt unseren Schülern in ihrer individuell unterschiedlichen persönlichen und altersmäßigen Entwicklung sehr entgegen. Jeder hat Stärken und Schwächen. Die Schüler lernen dies wertschätzend anzunehmen.
9) Kunstprojekt
Mit zusätzlichen Projekten, u. a. „Kunst und Schule“ werden den Schülerinnen und Schülern zusätzliche Angebote im künstlerisch - musischen Bereich gemacht.
In Zusammenarbeit mit dem Künstler Marek Tomicki findet in zwei Stunden pro Woche ein Kunstprojekt statt. Es werden sowohl größere Gemeinschaftsprojekte als auch individuelle Arbeiten erstellt.
10) Theater AG
Für interessierte Schüler findet in diesem Schuljahr einstündig eine Theater AG statt, die einerseits betont den Charakter der Freiwilligkeit haben soll, anderseits aber an klar festgelegte Regeln (regelmäßiges Üben; zuverlässiges Erscheinen am Kurstag) gebunden ist.
Es werden Übungen zum darstellenden Spiel durchgeführt, kleine Szenen entwickelt, geprobt und im Rahmen der Feste aufgeführt. Im Vordergrund stehen die Förderung der Kreativität, der Ausdrucksfähigkeit und des Selbstbewusstseins.
11) Projektwochen
In der Regel einmal jährlich findet in der M-E-S eine Projektwoche statt. Sie soll es den Schülern ermöglichen, sich über einen längeren Zeitraum ganzheitlich und intensiv mit verschiedenen Themen auseinanderzusetzen. Auch Kinder und Jugendliche mit einem gestörten Beziehungsgeflecht zur Schule können so einen motivierten Zugang zur Arbeit finden. Erfreulich sind immer wieder die Lernerfolge nicht nur auf der Sachebene und im Bereich der Arbeitseinstellung, sondern auch im sozialen Bereich.
Eine Besonderheit der M-E-S ist die Heterogenität der Schülerschaft. Daher bedarf es einer sorgfältigen Projektgestaltung mit Differenzierungsangeboten. Je nach Thema und aktuellen Rahmenbedingungen können dabei verschiedene Organisationsformen (altershomogene/heterogene Gruppen; Teamteaching etc.) gewählt werden. Im Rahmen der Projektwochen bieten sich auch gemeinsame Exkursionen, Ausstellungen, Feiern usw. mit allen Schülern an.
12) Me
Medienpädagogik
13)
lrs
LRS-Förderung
Die LRS-Förderung findet in Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie statt. In den Räumen der Michael-Ende-Schule wird mehrmals wöchentlich sowohl von Lerntherapeuten der Klinik als auch von besonders ausgebildeten Lehrern der Michael-Ende-Schule eine individuell abgestimmte Förderung in der Einzelsituation oder in Kleinstgruppen erteilt. Dabei werden je nach Lernausgangssituation verschiedene Förder- und Trainingsprogramme zum Lesen und Schreiben in abwechslungsreichen Übungs- und Spielsituationen genutzt. Ein ständiger Austausch zwischen Therapeuten der Klinik und Lehrern der Michael-Ende-Schule ist gewährleistet und ein abschließender Bericht an die Heimatschule zu Lernstand und Fördermöglichkeiten wird zur Verfügung gestellt.
14)
Dyskalkulie - Förderung
Fachlehrer der entsprechenden Jahrgangsstufen schlagen Schüler bei Bedarf für diese Fördergruppe vor und tauschen sich im Vorfeld und während der Förderung eng mit der Förderlehrkraft aus, um gemeinsam Ziele für die individuelle Förderung festzulegen. Hierzu ist es zunächst notwendig, festzustellen, welchen Entwicklungsstand bezüglich prä- und basisnumerischer Kompetenzen, bezüglich der Zahlenraumorientierung und – je nach Jahrgang – der erreichten arithmetischen Fertigkeiten der jeweilige Schüler bisher erreicht hat. In den ersten Förderstunden wird daher überwiegend diagnostisch gearbeitet. Die Anschaffung von standardisierten Testmaterialien die auch förderdiagnostisch einsetzbar sind, d.h. Rückschlüsse über eine sinnvolle Förderplanung zulassen, ist zum Schuljahr 2008/09 geplant. Neben der standardisierten Diagnostik werden auch selbst zusammengestellte Spiele, Übungen und Aufgaben eingesetzt, anhand derer im direkten Kontakt nicht nur festgestellt werden kann, ob der Schüler eine Aufgabe „schafft“, sondern vor allem auch, „wie“ er sie schafft.
Aus der Beobachtung und Förderdiagnostik ergibt sich, welche Entwicklungsschritte im Erwerb mathematischer Kenntnisse und Fähigkeiten als nächstes notwendig und realistisch erreichbar sind. Es wird bei der Förderung großer Wert darauf gelegt, nicht nur prozedurales Wissen auf der symbolischen Ebene zu vermitteln, sondern den Kindern die jeweiligen Inhalte wirklich vorstellungsmäßig zu erschließen. Dazu wird in der Förderstunde zur Erschließung neuen Wissens grundsätzlich materialgestützt auf der enaktiven Ebene gearbeitet. Eingesetzt werden insbesondere die Dienes-Mehrsystemblöcke, daneben Steckwürfel und Wendeplättchen, Abaco und Bruchrechen-Plättchen. Dieser stark praktisch handlungsorientierte Ansatz trägt gleichzeitig dazu bei, bei den Schülern die Motivation zu erhöhen und die Angst vor Misserfolgen zu reduzieren. Erst bei ausreichender Sicherheit wird die Handlung verknüpft mit bildlichen und symbolischen Darbietungsebenen und das erlangte Wissen so in Form der reinen Arithmetik im arabischen Zahlnotationssystem nutzbar.
Die Schüler, die die Mathe-Förderstunde besuchen, sind in der Regel bezogen auf ihr mathematisches Lernen bereits stark misserfolgsorientiert, haben wenig Selbstbewusstsein und noch weniger Lust, sich mit Zahlen zu beschäftigen. Ein wesentliches Element der Förderung liegt daher darin, den Schülern die Freude an Mathematik neu zu vermitteln. Gemeinsame Spiele, in der Mehrzahl Spiele, bei denen nicht Wissen oder Können, sondern Glück über den Sieg entscheidet, sind daher ein fester Bestandteil der Förderstunde. Neben dem emotionalen Aspekt dienen diese Spiele auch der Förderung von allgemeinen oder mathematik-spezifischen Basisfunktionen wie z.B. Raumorientierung und Raumlage, Rechts-links-Orientierung, simultane Mengenerfassung, Konzentration etc. Sie bieten außerdem die Gelegenheit eines gemeinsamen Elementes innerhalb der Stunde, auch dann, wenn die Heterogenität der Gruppe dies bei der mathematisch-inhaltlichen Arbeit nicht ermöglicht.
Da das Spektrum der Schüler von der Eingangsstufe (Entwicklungsstand noch im Bereich pränumerischer Fähigkeiten) bis zum 6. Schuljahr (Erweiterung der Zahl- und Größenvorstellungen und der Rechenfertigkeiten auf den Bruch- und Dezimalbruchbereich) reicht, kann ein Inventar an geeigneten Diagnose-, Förder-, Spiel- und Arbeitsmaterialien nur nach und nach aufgebaut werden.
15)
fö-ex
Fördertraining „Externe“
1.) mehrere Klinikaufenthalte in kürzeren Abständen hintereinander gestaffelt bekommen,
2.) Wechsel zwischen einzelnen Abteilungen (PSO à JUPS / JUPS à Tagesklinik) nicht lückenlos bekommen können,
3.) ambulant oder teilstationär angebunden sind und einen Besuch der Heimatschule aus therapeutischen Gründen (noch) nicht durchführen können,
4.) einen Schulwechsel / Schulformwechsel vornehmen müssen, die neue Schule aber erst ab einem bestimmten Zeitpunkt besuchen dürfen.
Die besondere Situation dieser Schüler besteht darin, dass sie zeitweise nicht am täglichen Klinikgeschehen (z.B. Frühstück/Mittagessen/Therapien) teilnehmen können, sondern während des ganzen Schultages in der Michael-Ende-Schule bleiben (bis 15.00 Uhr).
Neben ihrer ohnehin oft sehr schwierigen Lebenssituation und/oder Aufwühlungen durch therapeutisches Aufarbeiten und den daraus sich ergebenden Veränderungen ihrer Lebenssituationen, haben sie in der Regel mit starken Problemen in den Bereichen Sozialverhalten und Lernverhalten zu kämpfen. Die M-E-S nutzt die sechste Schulstunde (Mittagszeit für alle Patienten, die sich auf den Stationen befinden) um für diese Schüler ein spezielles zusätzliches Fördertraining (oft in Form von Einzelunterricht) anzubieten, was gezielt Rücksicht nehmen kann auf die individuellen Bedürfnisse und Erfordernisse der jeweiligen Schüler mit dem Ziel, eine weniger problematische Rückführung in die Heimatschule oder einen leichteren Start in der neuen Schule zu ermöglichen.
Abläufe in der Natur, die Jahreszeiten und gesunde Ernährung werden so ganzheitlich erfahren.
17)
gitar Gitarrenkurs
18) fest
Feste und Feiern
19) Schülerbücherei
Das Lernen lernen – Zur Notwendigkeit des Methodentrainings
Eigenverantwortliches Lernen und Arbeiten sind Schlüsselqualifikationen, da infolge gesellschaftlicher Veränderungen lebenslanges Lernen gefordert ist. Das Wissen unserer Zeit ist schnelllebig geworden, verliert zunehmend an Verbindlichkeit. Anstelle eines feststehenden Bildungskanons rückt zunehmend die Notwendigkeit in den Vordergrund, die Schülerinnen und Schüler mit Kompetenzen auszustatten, die die selbständige Erschließung neuer Inhalte ermöglichen. Damit rücken Methodenkompetenz und Kommunikationsfähigkeit immer mehr auch in den Mittelpunkt schulischen Lernens. So nehmen wir immer mehr Abstand von der Definition verbindlicher fachlicher Bildungsstandards und widmen uns – wie die Einführung der neuen Kernlehrpläne für die Sekundarstufe zeigt – mehr und mehr der verbindlichen Vermittlung von Kompetenzbausteinen, die anhand verschiedener fachlicher Inhalte zu vermitteln sind.
Nachfolgendes Schaubild veranschaulicht, aus welchen Bausteinen und Kompetenzen sich das angestrebte Eigenverantwortliche Lernen zusammen setzt:
Abbildung 1, entnommen aus Klippert, Heinz: Methoden-Training. Übungsbausteine für den Unterricht, Weinheim-Basel, 112000, 36
Besondere Bedeutung kommt dabei dem Methodenlernen zu, das sich im wesentlichen aus den folgenden Kompetenzen zusammensetzt.

Abbildung 1: entnommen aus Klippert, Heinz: Methoden-Training. Übungsbausteine für den Unterricht, Weinheim-Basel, 112000, 28
Organisation
Aufgrund der besonderen Bedürfnislage unserer Schülerinnen und Schüler, bieten wir für alle Klassen einmal wöchentlich eine Stunde gezielten Lerntrainings an. Hier sollen den Schülern die elementaren Methoden vermittelt werden, die im Fachunterricht immer wieder gefordert sind, oft aber in ihrer Vermittlung im Fachunterricht zu kurz kommen. Ergänzt und intensiviert wird das regelmäßige Lerntraining durch regelmäßig stattfindende Lerntraining-Intensivtage.
Lerntraining und die Phase Selbständigen Lernens
Besonders die Phase selbständigen Lernens – die im Rahmen der gesamten Schulkonzeption einen hohen Stellenwert einnimmt – verlangt und fördert die Beherrschung von Methoden und die Fähigkeit und Bereitschaft zu eigenständigem und eigenverantwortlichen Lernen und Arbeiten. Es ist besonders diese Verknüpfung, die den Schülern die Notwendigkeit und den Nutzen eines gezielten Lerntrainings vor Augen führt und zugleich positive Lernerfahrungen ermöglicht.
Aufschlüsselung der verbindlichen Lerninhalte
Um eine Verbindlichkeit der Lerninhalte in den einzelnen Jahrgangsstufen gewährleisten zu können, werden - auf der Grundlage obengenannter Aufschlüsselung (s. Abbildung 2) - den einzelnen Jahrgangsstufen die für sie besonders relevanten Teilkompetenzen zugeordnet. Sie sind verbindlich im Laufe eines Schuljahres im Rahmen des Lerntrainings zu bearbeiten. Im Sinne einer inneren Verknüpfung fachlicher und methodischer Inhalte sollte das Lerntraining vornehmlich von jenen Lehrern erteilt werden, die auch die Hauptfächer der jeweiligen Jahrgangsstufe unterrichten: Das, was gelernt wurde, muss im Fachunterricht seine Anwendung finden!
Schulinternes Curriculum
Klasse 1-2:
= Verhaltens- und Gesprächsregeln
= Ordnungsprinzipien (Etui, Schultasche, Arbeitsplatz, Heftführung)
Klasse 3-4:
= Verhaltens- und Gesprächsregeln
= Ordnungsprinzipien (Etui, Schultasche, Arbeitsplatz, Heftführung)
= PA/GA
= Grundfertigkeiten (Umgang mit dem Lineal, Schere etc.)
= Ordnen nach dem ABC (Umgang mit dem Wörterbuch)
Klasse 5-6:
= Verhaltens- und Gesprächsregeln
= Ordnungsprinzipien (Etui, Schultasche, Arbeitsplatz, Heftführung)
= PA/GA
= Grundfertigkeiten (Umgang mit dem Lineal, Schere etc.)
= Ordnen nach dem ABC (Umgang mit dem Wörterbuch)
= Lerntypenbestimmung
= Hausaufgaben strukturiert bearbeiten
= Vokabeln lernen
Klasse 7-8:
= Lerntypenbestimmung; Entwicklung von Lernstrategien entsprechend des jeweiligen Lerntyps
= Hausaufgaben strukturiert bearbeiten
= Vokabeln lernen
= Klassenarbeiten gezielt vorbereiten
= Arbeitstechniken (Unterstreichen, Markieren, Zusammenfassen)
= Kennen und Nutzen von Informationsmedien
Klasse 9-12:
= Arbeitstechniken (Unterstreichen, Markieren, Zusammenfassen)
= Kennen und Nutzen von Informationsmedien
= Referate vorbereiten und präsentieren
Evaluation
Das Lerntraining ist gleichrangiges Fach neben allen anderen erteilten Unterrichtsfächern und ist daher fester Bestandteil des Abschlussberichtes und somit auch zu bewerten.
Die Evaluation bzw. die Leistungsbewertung sollte jeweils nach Abschluss eines Themas erfolgen. Sie kann in Form von individuell entwickelten bzw. angepassten Beobachtungsbögen für Lehrer und Schüler durchgeführt werden (dies gilt besonders für die unteren Jahrgangsstufen). In den höheren Jahrgängen könnte sie auch in Form einer Präsentation der Ergebnisse längerfristiger Arbeitsaufträge erfolgen.
Es folgen die Evaluationsbögen für die Schülerinnen und Schüler der jeweiligen Jahrgangsstufen:
Evaluationsbogen
für Schülerinnen und Schüler
der Klassen 5-13
| trifft zu | trifft nicht zu | weiß ich nicht |
Die Inhalte des Faches LT halte ich für mein schulisches Lernen für wichtig. | | | |
Die angebotenen Inhalte und Themen empfand ich als angemessen. | | | |
Ich denke, dass ich mit Hilfe von LT meine Schulleistungen auch in anderen Fächern verbessern konnte oder kann. | | | |
Durch LT fällt mir das Lernen jetzt leichter und meine Lernmotivation hat zugenommen. | | | |
Was ich in LT gelernt habe, werde ich auch in Zukunft anwenden und nutzen können. | | | |
Für LT würde ich mir folgende Inhalte wünschen/würde ich in Zukunft die Behandlung folgender Inhalte vorschlagen:
1. _________________________________________________________________
2. _________________________________________________________________
3. _________________________________________________________________
Evaluationsbogen
für Schülerinnen und Schüler
der Klassen 9-12
Im LT-Unterricht wurden in der Zeit meines Schulbesuchs die folgenden Themen bearbeitet:
Lesetechniken
Kennen und Nutzen von Informationsmedien
Referate vorbereiten und präsentieren
Keines der Themen wurde angeboten. Inhalte waren statt dessen die folgenden Themen:
Lesetechniken | trifft zu | trifft nicht zu | weiß ich nicht |
Ich habe gelernt, umfangreiche Materialien durchzuarbeiten. | | | |
Es gelingt mir jetzt besser, längere Texte konzentriert zu lesen. | | | |
Ich kann aus Texten das Wesentliche entnehmen. | | | |
Ich habe gelernt, wichtigen Lernstoff übersichtlich zusammenzufassen. | | | |
Ich habe gelernt, wichtige Inhalte gezielt zu unterstreichen (zu markieren). | | | |
Kennen und Nutzen von Informationsmedien | trifft zu | trifft nicht zu | weiß ich nicht |
Ich habe gelernt, Nachschlagewerke (Lexika) zu benutzen. | | | |
Ich habe gelernt, neue Medien gezielt zur Informationsbeschaffung zu nutzen. | | | |
Ich habe gelernt, eine Bibliothek zur Informationsbeschaffung zu nutzen. | | | |
Referate vorbereiten und präsentieren | trifft zu | trifft nicht zu | weiß ich nicht |
Es gelingt mir jetzt besser, vor der Klasse frei zu reden. | | | |
Ich verliere nicht beim Reden den Faden. | | | |
Ich habe gelernt, nach Stichworten einen kleinen Vortrag zu halten. | | | |
Es gelingt mir jetzt, die Inhalte für die Zuhörer interessant darzustellen. | | | |
Ich weiß, wie ich Mimik und Gestik unterstützend einsetzen kann. | | | |
Ich habe gelernt, die Inhalte angemessen zu visualisieren. | | | |
Evaluationsbogen
für Schülerinnen und Schüler
der Klassen 7-8
Im LT-Unterricht wurden in der Zeit meines Schulbesuchs die folgenden Themen bearbeitet:
Lerntypenbestimmung
Hausaufgaben
Klassenarbeiten vorbereiten
Arbeitstechniken
Informationsmedien
Keines der Themen wurde angeboten. Inhalte waren statt dessen die folgenden Themen:
Lerntypenbestimmung | trifft zu | trifft nicht zu | weiß ich nicht |
Ich kenne meinen Lerntyp. | | | |
Ich habe Lernwege und –möglichkeiten kennen gelernt, die zu meinem Lerntyp passen. | | | |
Ich bin jetzt in der Lage so zu lernen, dass es meinem Lerntyp entspricht | | | |
Hausaufgaben | trifft zu | trifft nicht zu | weiß ich nicht |
Ich erledige meine Hausaufgaben jetzt selbständig und erfolgreich. | | | |
Ich mache meine Hausaufgaben jetzt regelmäßig. | | | |
Ich kann für eine entsprechende Lernatmosphäre sorgen. | | | |
Ich lerne erfolgreicher Vokabeln. | | | |
Ich verfüge über Strategien, um Vokabeln langfristig behalten zu können. | | | |
Klassenarbeiten vorbereiten | trifft zu | trifft nicht zu | weiß ich nicht |
Ich verfüge über Strategien, um mich erfolgreich auf eine Klassenarbeit vorbereiten zu können. | | | |
Ich wende geeignete Arbeitstechniken an. | | | |
Arbeitstechniken | trifft zu | trifft nicht zu | weiß ich nicht |
Ich kann jetzt auch umfangreichere Materialien durcharbeiten. | | | |
Es gelingt mir besser, auch längere Texte konzentriert zu lesen. | | | |
Aus den gelesenen Texten kann ich das Wesentliche entnehmen. | | | |
Ich habe gelernt, wichtigen Lernstoff übersichtlich zusammenzufassen. | | | |
Ich kann wichtige Inhalte und Schlüsselbegriffe gezielt unterstreichen (zu markieren). | | | |
Kennen und Nutzen von Informationsmedien | trifft zu | trifft nicht zu | weiß ich nicht |
Ich kann Nachschlagewerke (Lexika) benutzen. | | | |
Ich kann neue Medien gezielt zur Informationsbeschaffung nutzen | | | |
Ich habe gelernt, mich in einer Bibliothek zurecht zu finden und kann diese zur Informationsbeschaffung nutzen. | | | |
Evaluationsbogen
für Schülerinnen und Schüler
der Klassen 5-6
Folgende Themen wurden im LT-Unterricht bearbeitet:
Verhaltens- und Gesprächsregeln
Gruppen- und Partnerarbeit
Grundlegende Arbeitstechniken (Umgang mit Lineal, Schere, Zirkel)
Nachschlagen
Lerntypen
Hausaufgaben anfertigen und Vokabeln lernen
Keines der Themen wurde angeboten. Inhalte waren statt dessen die folgenden Themen:
Verhaltens- und Gesprächsregeln | trifft zu | trifft nicht zu | weiß ich nicht |
Es gelingt mir besser, mich in der Klasse und bei Gesprächen angemessen zu verhalten. | | | |
Ich habe gelernt, meinen Mitschülern und dem Lehrer aufmerksam zu hören. | | | |
Ich kann warten, bis ich an der Reihe bin. | | | |
Ich habe gelernt, auch die Meinungen anderer gelten zu lassen. | | | |
Gruppen- und Partnerarbeit | trifft zu | trifft nicht zu | weiß ich nicht |
Ich habe gelernt, in Gruppen erfolgreich mit anderen zusammenzuarbeiten. | | | |
Ich kann jetzt besser mit einem Partner arbeiten. | | | |
Es gelingt mir nun gut, Absprachen zu treffen. | | | |
Ich kann Rücksicht auf andere nehmen. | | | |
Ich habe gelernt Probleme, die bei der Gruppenarbeit oder Partnerarbeit entstehen selber zu lösen. | | | |
Grundlegende Arbeitstechnikent | trifft zu | trifft nicht zu | weiß ich nicht |
Ich kann jetzt besser mit einem Lineal umgehen und sauberer zeichnen. | | | |
Ich kann jetzt besser mit einer Schere umgehen. | | | |
Ich kann jetzt besser mit einem Zirkel arbeiten und sauberer zeichnen. | | | |
Ich habe gelernt, wie man sein Heft ordentlich führt und kann dies auch umsetzen. | | | |
Nachschlagen | trifft zu | trifft nicht zu | weiß ich nicht |
Ich kenne das Alphabet. | | | |
Es gelingt mir jetzt besser, Wörter in einem Wörterbuch zu finden. | | | |
Ich habe gelernt, ein Lexikon zu benutzen. | | | |
Lerntypenbestimmung | trifft zu | trifft nicht zu | weiß ich nicht |
Ich kenne meinen Lerntyp. | | | |
Ich habe Lernwege und –möglichkeiten kennen gelernt, die zu meinem Lerntyp passen. | | | |
Ich bin jetzt in der Lage so zu lernen, dass es meinem Lerntyp entspricht | | | |
Hausaufgaben anfertigen und Vokabeln lernen | trifft zu | trifft nicht zu | weiß ich nicht |
Ich erledige meine Hausaufgaben selbständig und erfolgreich. | | | |
Ich mache meine Hausaufgaben jetzt regelmäßig. | | | |
Ich sorge für eine entsprechende Lernatmosphäre. | | | |
Ich lerne jetzt erfolgreicher Vokabeln. | | | |
Ich verfüge über Strategien, um Vokabeln langfristig behalten zu können. | | | |
Lernzielorientierte Überprüfung durch die Lehrkräfte am Ende der jeweiligen Unterrichtssequenz |
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Evaluation | |||||||
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Fremdevaluation durch |
Selbstevaluation der Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-13 mit Hilfe eines (stufenspezifischen) Evaluationsbogens |
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Überprüfung der Evaluationswerkzeuge | ||
Fremdevaluation | Lernzielorientierte Überprüfung am Ende möglichst jeder Unterrichtssequenz durch die jeweiligen Lehrerteams | Selbstevaluation der Schülerinnen und Schüler durch entsprechende Evaluationsbögen am Ende des Schulbesuchs |
= Heimatschullehrer | = Team 1-2 = Team 3-4 = Team 5-6 = Team 7-8 = Team 9-13 | = Team 1-2 = Team 3-4 = Team 5-6 = Team 7-8 = Team 9-13 |
Schulprogrammatische
Entwicklungsperspektiven
6) Eine Schüler-Evaluation wurde im Rahmen der Projektwoche durchgeführt und soll auf andere Bereiche ausgeweitet werden.
Anhang: demnächst
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